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Retreat kommt von Rückzug Oder wie wir gemeinsam als Freigeister wieder zu uns kamen

Diesmal fehlen mir die Worte!

Was hab ich mir vorher einen Kopf gemacht: Der erste Retreat, den ich ganz alleine leite.

– Ja, ich sage übrigens „DER Retreat“, nicht DAS, da Retreat für mich von Rückzug kommt. Und im Duden kommt er gar nicht erst vor! –

Die letzten anderthalb Jahre hatte es geheißen: squaring the circle. Nicht nur, wie in Seamus Heaneys Definition der Ehe, auf den engsten Raum zuhause verbannt. Four walls and a ring – das könnte auch die Abmessungen des Bildschirms während zahlloser Zoom-Calls meinen und das dazugehörige Ring Light, das die eigene Visage möglichst gut ausleuchtet und Falten altersmilde verschwinden lässt. Real geht anders!

Auch Interaktion, Austausch fand größtenteils digital statt oder eben domestic. Sogar mit meinem Mann, mit dem ich arbeite, ging’s fast nur ums Business, oder ums „Baby“ (gerade 11 geworden und die meiste Zeit allein zuhause im Homeschooling).

Und jetzt sollte ich allein eine Gruppe von teils völlig fremden, echten Menschen leiten? Mit insgesamt acht Yogasessions und während ebenso vieler gemeinsamer Mahlzeiten, plus Specials wie Radtouren, Konzertchen, Fotoshootings und Strandwanderungen? Ohne Ringleuchte und „Beenden“-Button in Zoom?

Da ging es mir wie einer lieben Teilnehmerin, die mir hinterher verriet:

In der ersten Ashtanga-Stunde dachte ich noch, ich schaff das nicht – nach drei Tagen habe ich schon richtige Fortschritte festgestellt. Mir haben die Tage mit neuen Leuten richtig gut getan. Sowohl Yoga und neue Leute treffen war für mich herausfordernd, aber alles lief super.

Und tatsächlich kullerten vor lauter Anspannung und Überforderung die Tränen, als mich Hans vier Tage vor dem Retreat-Startschuss am Bahnhof absetzte. Vorher wollte ich endlich mal wieder nach Berlin, zum ersten Mal seit Januar 2020 mit der Bahn! Menschen sehen – den Bruder und gute, alte Freunde. In echt! Und dann direkt weiter ans Meer, acht Stunden würde die Reise nach Sankt Peter-Ording dauern (natürlich dauerte sie dann dann fast zehn – danke, Deutsche Bahn). So lange von der Familie weg, 8 Tage insgesamt, in Noch-Immer-Rona-Zeiten (was, wenn ich doch Leugner dabei habe?), und dann die geballte Performance- und sonstige Hochsensiblen-Anxiety.

Wie sich herausstellte, wäre die gar nicht nötig gewesen.

Ich komme nämlich gerade mit vollem Herzen und in jeder Zelle vibrierend von meinem ersten Freigeist-Retreat an der Nordsee wieder…es war MAGISCH. Und ausverkauft mit absoluten Traumfrauen voller Empathie, Humor und Verstand, die allesamt eindrucksvoll was bewegen in der Welt – und wie sie mir berichteten: Das hab ich meinem Text auf der Homepage zu verdanken.

Mir hat schon die Einleitung gefallen, wie du „Freigeist“ beschrieben hast. Jeder soll machen können was er will, aber immer mit Rücksicht auf Andere. Dieses Gefühl hat sich sowohl beim Yoga als auch bei den gemeinsamen Essen immer durchgezogen. Man hatte das Gefühl, alle genießen es.

Ernsthaft, ein Member of Staff im weltbesten Yoga-Hotel sagte mir, dass sie in ihren drei Jahren dort selten eine derart sympathische, harmonische Gruppe erlebt habe. Und dass das immer auch am Leader läge…ich trau mich jetzt einfach mal, das hier so zu erzählen. YES, we had a fabulous time! Und JA, es war vielleicht kein Zufall, dass es echt nur tolle Leute waren, die ich jetzt schon vermisse (und zum Glück teils in meinem Montags-Online-Yoga weiter sehe) – ausnahmslos.

Es ist nämlich wichtig, was auf einer Salespage steht. Und wie Du als Leader mit Worten den Rahmen steckst und den Raum hältst! Authentisch zu Dir stehst – und Dich traust, Dich abzugrenzen.

So war unser Motto denn auch: „Mach doch, was DU willst!“, was ich immer mal wieder spontan laut rief, auch mal während des Übens. „Aber immer mit Rücksicht auf Andere!“ kam dann stets gleich hinterher. Oder aber in der Kurzfassung (I literally have the T-Shirt):

Do no harm (vorne) But take no shit (hinten)

Ich hoffe, Du schneidest Dir hier von mir eine Show-Off-Scheibe ab. Falsche Bescheidenheit ist eh überbewertet, zumal in der Yoga-Szene, höhö.

Vor allem bedanke mich nochmal aus ganzem Herzen bei meinen großartigen Freigeistern. Aus unserer Gruppe beispielsweise – trotz des ja nah am „Querdenken“ angesiedelten Wortes „Freigeist“, was mir sogar noch Bauchschmerzen gemacht hatte – war niemand dogmatisch oder verbohrt in Sachen Corona unterwegs und nur eine Person des Dirty Dozen ungeimpft. Die ließ sich aber täglich testen und wir alle gingen so offen wie rücksichtsvoll miteinander um.

Vor allen Dingen ging es so tief, laut, leise, lustig und gesellig zu, dass ich nach der letzten Session wieder ein Tränchen verdrückte. Am liebsten wär ich mit den Ladies noch eine Weile in unserem Mädchenpensionat verweilt…in der human connection in Farbe und Stereo, die uns allen so lange so schmerzlich gefehlt hatte. Was die Welt jetzt braucht, dass sind Menschen, die bei sich sind, zuhause in ihrem Selbst und mutig in ihrem Ausdruck. Yoga heißt Verbindung – und die hatten wir, jede mit sich und allen Anderen, im Überfluss.

Puh, jetzt hab ich doch noch ein paar Worte gefunden – aber das letzte Wort haben die Freigeister selbst. Dazu Foto-Impressionen von Ute Friederike Schernau.

Was mich gerade echt bewegt, waren die Antworten auf die Frage:

Was war DAS allerbeste…?

  • Du und deine Liebe zum Yoga zur Literatur und zum Rock n Roll und dein Humor.
  • Die Kombi aus Yoga, Aktivitäten draußen und Essen mit Gesprächen morgens/abends.
  • Das allerbeste war die Ungezwungenheit. Sowohl in den Yoga Stunden als auch beim Frühstück/ Abendessen war alles immer entspannt und frei. Ich habe mich richtig wohl gefühlt und lauter lieben Menschen.
  • ALLES 🙂
  • Die tolle Mischung von Bewegung, Yoga-Philosophie, Pranayama und Mantren mit dir und deiner wunderbaren Energie, die das alles mit Leben gefüllt hat.

Es war so warmherzig, stärkend , motivierend . Ich hatte vorher Bedenken, weil ich nicht soviel Yoga Erfahrung habe. Katja hat mir diese Angst sofort genommen mit ihrer emphatischen und authentischen Art. Durch ihre angebotenen alternativen Übungen habe ich Selbstvertrauen gefasst und mir immer mehr zugetraut. Sie hat so eine positive Power und ihre Stärke überträgt sich. Dank dieses Retreats fühle ich mich stärker, ausgeglicher und sehr motiviert mehr und mehr Yoga zu machen. – Ingrid Wilson, Berlin

Man nehme eine wunderschöne Unterkunft an der Nordsee, Ashtanga am Morgen und Svastha am Nachmittag, eine tolle Stimmung, köstliches Essen, Fahrradfahren am Deich, Spazierengehen im Watt, anregenden Austausch und eine Yoga-Lehrerin, die mit Wärme, Empathie, Professionalität, Offenheit, Freude und Humor für eine unvergleichliche Atmosphäre sorgt. Das ist das Freigeist-Retreat von und mit Katja! Danke für die schöne Zeit! – Christiane Schwinge, Hamburg

Ich fand den Retreat super. Das Kubatzki ist ein Traum, um sich eine Auszeit vom Alltag zu gönnen. Die Mantras fand ich auch super. Durch call and Response konnte man gut mitsingen. – Dr. Heidi Höck, Köln

Wenn du alles auf einmal willst, bist du bei Katja an der richtigen Adresse: Motivation, Durchatmen, tief gehen – oder auch nicht, ordentlich durchschwitzen oder es locker angehen – yes, you can have ALL of that. Just as you like! Im Ernst: Ich liebe und schätze Katjas Art und Weise Yoga zu vermitteln und auch zu leben! Kein Durchpeitschen, aber viel Motivation, kein Belehren und dennoch tiefe Weisheit mal eben im Nebensatz vermitteln. Zusätzlich die super tolle Gruppe an Frauen. Es macht wirklich Spaß! Mach mit! – Yvonne Kropp, Hemmingen

Und wenn Du jetzt Lust bekommen hast, beim nächsten Mal dabei zu sein: Ende September 2023 im Kubatzki steht schon fest; für 2022 scoute ich noch Locations für zwei Termine: Italien und Holland. Trag Dich in den Newsletter ein und Du bekommst mit, was wann passiert – oder schreib mir für einen Platz auf der Warteliste. Es wird wieder GIGANTISCH…und ich wette: ratzfatz ausgebucht! PS: Mehr Bilder wie diese von Ute Friederike Schernau, und viele auch von mir, und öfter mal was Neues gibt’s auf meinem Insta.

🙏🏻❤️🤘🏻

OM und rock ON

Katja


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